Zurück auf Start

Bericht 1. Meisterschaftsrunde


Nachdem für UW Verhältnisse eher frühen Cup-Aus in der zweiten Runde, startete die Mannschaft Ende September nach langer Pause in die Meisterschaft. Es wartet die 3. Liga mit spannenden Affichen und Derbys. Nachdem letztes Jahr der Betrieb – dies nach einem erfreulichen Start mit einem Sieg und Unentschieden – bereits nach der ersten Runde abgebrochen wurde, hoffen alle, eine Saison zu Ende spielen zu dürfen.


Das Team um einen Routinier und Shootingstar ärmer, durfte sich trotzdem über ureigenen Wangner Zuwachs freuen. So startete die Mannschaft gegen ein stark einzuschätzendes Huttwil gut in die Partie. Schnell lag UW mit einigen Toren Abstand in Führung, was hinsichtlich der Mannschaftsbreite von Emotion Huttwil (5 Feldspieler!) auf einen positiven Meisterschaftsstart hoffen liess. Die aufopfernd kämpfenden Huttwiler konnten aber gerade zum Start der zweiten Halbzeit das eine ums andere Male reüssieren und so war auch für die UW Anhänger auf der Tribüne klar, dass man sich auf eine nervenaufreibende Schlussphase einstellen musste. Mit einer Torlänge in Führung überstand die UW-Box eine Strafe in den effektiven letzten drei Spielminuten. Ein nah vor dem Tor gepfiffener Freistoss 19 Sekunden vor Spielende plus ein vierter Feldspieler für Emotion Huttwil brachte tatsächlich den vom Gegner herbeigesehnten Ausgleich. Noch war das Spiel nicht vorbei und wortwörtlich um Haaresbreite hätte ein letzter herausgespielter Zug doch noch den Sieg gebracht. Schlussendlich muss sich UW mit einem Punkt begnügen und den leidenschaftlich aufspielenden Oberaargauern ein Kränzchen winden.


Zweites Spiel – zweite Chance auf einen Sieg. Nicht mehr daran geglaubt, so rieb sich der ein oder andere Wangner verwundert die Augen, als unser oberster Wadenbeisser wie durch ein Wunder genesen vor dem Mittag doch noch die Kappeler Halle erreichte. Auch ein Jass in der Spielpause, das Verpflegungsbuffet des STV Kappel und eine Joggingrunde durchs Dorf erweckte neue Motivation. Als Leidtragende dieser Umstände mussten die Spieler von Moutier herhalten. Obwohl die Berner Jurassier mit 2:1 in Führung lagen, konnte der UW Zug nicht gebremst werden. Beinahe jeder Ball fand durch teilweise glücklichste Umstände den Weg ins gegnerische Tor. Dazu duften sich die Zuschauer auch prächtigen Torerfolgen wie dem «Nemeth’schen Sonntagsschuss» oder «Aebi’s tückischen Ablenkungsversuchen» erfreuen. Zu Spielende verliessen die Mannschaften das Spielfeld mit einem Score von 13:5 zugunsten der Wangner.


Fazit I: Zurück auf Start mit der gleichen Punkteausbeute wie vor einem Jahr. Keine Mannschaft konnte zwei Siege verbuchen. UW grüsst von der Tabellenspitze.

Fazit II: Ob Indoor oder Outdoor, mit Stöcken oder mit Pflöcken, es gibt Spieler die treiben die Tore immer und überall ein.

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