Mit Grüssen aus dem Lazarett

Aktualisiert: 22. Feb.

Bericht 5. Meisterschaftsrunde


Die Wangner Karavane machte sich an diesem Sonntag auf den Weg nach Unterkulm. Die verschneite Strasse war noch das kleinste Hindernis, welches es an diesem Spieltag zu überwinden galt.

Im ersten Spiel – erneut durften die Spatzen am Morgen ran – warteten die Hausherren, die Tigersharks aus Unterkulm. Erwartet wurde eine spannende Affiche, da beide Teams ihre letzten Spiele souverän für sich entscheiden konnten. Dass der Name bei den Lokalmatadoren Programm ist, war den UW Spielern klar, doch dass sich der Start gleich derartig bissig gestalten sollte, war unerwartet. 0:2 sahen sich unsere Mannen bereits nach wenigen Minuten im Hintertreffen. Die Blau-Schwarzen reagierten und konnten noch in der ersten Halbzeit eine Führung herausspielen, worauf die Tigersharks umgehend mit dem 3:3 Ausgleich antworteten. Den Zuschauern wurde etwas geboten, es waren Emotionen im Spiel und auf die zweite Halbzeit durften alle gespannt sein.


Die Freude über den 4:3 Führungstreffer währte kurz, so verletzte sich unsere Jungspund N. Nemeth bei einer darauffolgenden Aktion am Knie. Die Verletztenliste der Wangner scheint nicht kürzer zu werden, so warten doch unser Capitano (Sprunggelenk) und unser Powerwiesel (Schultergelenk) immer noch auf bessere Zeiten.


Hadern hat noch selten geholfen, so wollten die Wangner die zwei nahenden Punkte auf jeden Fall ins Trockene bringen. Es schien danach, dass die Gastherren mehr Mühe damit hatten, nach der Verletzungsunterbrechung wieder Tritt zu fassen. Klar ersichtlich war, dass UW mit den nächsten zehn Minuten die beste Phase ihrer Partie erwischte. Fast jede Aktion gelang, beinahe jeder Ball fand den Weg ins Tor. Mästu und der ein oder andere Oberschenkel hielten den Kasten rein und so resultierte ein enorm wichtiger 10:3 Sieg.


Nach einer Zwischenverpflegung liefen die Wangner für den Beginn der Rückrunde ein. UC Moutier, der Gegner, war motiviert, sich für ihre Niederlage aus der 1. Meisterschaftsrunde zu revanchieren. Im Vergleich zur ersten Partie war der Auftakt für die mitgereisten Zuschauer ein Genuss. Schnell konnte UW mit zwei Längen vorlegen. «Hadern hat noch niemandem genützt», dachten sich wohl in diesem Fall auch die Jurassier – Red. Franz. = «Avoir une faim de loup», oder so. Prompt sahen sich fünf Zeigerumdrehungen die Wangner mit einem Rückstand konfrontiert. Mit einem 3:3 danach ging es zum Pausentee. Lange hielt sich dieses Remis, bis knapp 5 Minuten vor Schluss der lang herbeigesehnte Führungstreffer durch M. Lang, sehenswert freigespielt von Donnergott Spieglein, fiel. Zwei weitere Tore folgten und der 6:3 Erfolg zauberte selbst dem aus dem Spital zugeschalteten Nico Nemeth ein Lächeln ins Gesicht:)


Fazit: Egal in welcher Halle, Wangner Anhängerinnen und Anhänger finden irgendwie immer den Weg, um uns zu unterstützen. Merci (franz. = Danke)!




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